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Warum lässt die männliche Erektionsfähigkeit im Alter nach?
Dafür, dass es Männern mit zunehmendem Alter schwerer fällt, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten, ist vor allem das Wachstum von faserigem Bindegewebe im Penisinneren verantwortlich, das bereits im Alter zwischen 30 und 40 beginnt. Diese Bindegewebseinlagerung hat zur Folge, dass vor allem die Elastizitat und Dehnbarkeit der Schwellkorper immer mehr nachlässt. Gleichzeitig werden auch die Arterien und Venen in diesem Bereich zunehmend starrer, wodurch der Blutdurchfluss zum Teil ganz erheblich behindert wird. Weniger elastisches Gewebe und weniger Blut führen schlieslich dazu, dass das Glied nicht mehr so hart wird. Und da sich die abführenden Venen nicht mehr so gut zusammenziehen und den Blutabfluss verhindern können, ist es auch nicht mehr möglich, den erigierten Penis sehr lange in diesem Zustand zu halten. Auch die sonst häufigen Erektionen im Schlaf werden dadurch mit zunehmendem Alter immer seltener.